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Tischkonzert- mit Personal ComputerEin langer Tisch, um den die Teilnehmer des Konzerts sitzen, maximal 12 Personen, an der einen Stirnseite des Tisches ein Personal Computer mit Bildschirm, das ist die Situation, in der das Konzert aufgeführt werden sollte. Vor Beginn verständigen die Spieler sich über die Dauer des Konzerts und darüber, wieviele Spieler höchstens gleichzeitig in einem Ereignis des Konzerts spielen sollen; eventuell auch über andere Dinge wie z.B. über Verstärkung, Dynamik etc. Das Konzert ist in aufeinander folgende Ereignisse gegliedert, deren Abfolge das Programm desPersonal Computers durch Zufallsfunktionen bestimmt. Das heißt, es gibt den Spielern eine zufallsbedingte Zeitstruktur vor, an die diese sich als Spielregel halten. Die Spieler sind sonst völlig frei, was sie während der Ereignisse, an denen sie teilnehmen, tun wollen. Ihre Beiträge können musikalischer, bildnerischer, darstellerischer Natur sein und anderes mehr. Die Spieler können sich im Verlauf des Konzerts mit ihren Aktivitäten aufeinander beziehen oder auch nicht. In der vom Computer und dessen Programm vorgegebenen Zeitstruktur improvisieren sie frei. |
Tischkonzert, Bern, Schweiz 1991
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| © Rolf Langebartels, Berlin 2002 |