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Bananaquit
Idi und Jan Henderikse
Idi Henderikse hat mir eine schöne
Postkarte
über die Vögel Curaçaos gesendet. Auf den ersten Blick war der
Bananaquit mein besonderer Liebling. Nun hat Jan Henderikse den folgenden
Text über den Bananaquit geschrieben:
"Hier ist zunächst einmal der lateinische Name "Coereba flaveola", in Holländisch "Suikerdiefje" (Zuckerdieb), in Papiamento, der Sprache von Curaçao, "Barika Hel" (Gelbbauch). Er ist wahrscheinlich der populärste Vogel auf den Inseln (Curaçao, Bonaire, Aruba). Er erhielt seinen Holländischen Namen, weil er sich so erstaunlich an die menschliche Umgebung angepasst hat, dass er ein bekannter Plünderer von Zuckerdosen auf Kaffeetischen geworden ist. In einer natürlicheren Umgebung sammelt er Nektar von Blumen, und schnappt auch nach Insekten. Sie brüten das ganze Jahr über und bauen ein Nest nach dem anderen (Dr. Bart A. de Boer, Our birds, Curaçao 1993). Als wir auf der Insel lebten, gab es immer ein Nest im Kronleuchter unseres Wohnzimmers. Am frühen Morgen, wenn die Fenster und Türen geöffnet wurden, begannen die Vögel, an ihrem Nest zu arbeiten. Sie bauen viele Nester. Meistens bleiben sie leer, aber wenn sie Eier haben, bleiben die Vögel auch über Nacht drinnen. Immer war irgendetwas offen, sodass sie herausfliegen konnten, aber sie wollten lieber auf ihrem Nest sitzen. Freunde von uns hängten kleine Krüge mit Zucker in die Bäme und zig von den Barika Hel kammen zu Besuch und hatten ein Fest. Es war eine grosse Freude, ihnen zu zusehen." Jan Henderikse, New York, June 2001 Weitere Informationen über den
Bananaquit . |
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| © Rolf Langebartels, Berlin 2001 |