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Es gehört zu solcher Musik, in der wenig los ist, dass sie die
Aufmerksamkeit des Hörers auf die Wahrnehmung selbst richtet, das
ist ihr Thema und damit weist sie in romantischer Tradition über
sich hinaus. Im gleichen Sinn hat der Komponist XYZ in seiner
Komposition "ABC" für Klavier, Baritonsaxophon und Schlagwerk
mehr Klang aus der Welt herausgenommen als in sie hineingegeben.
Es kommt hier auf den Klangunterschied an, der entsteht, wenn man mit dem Deckel einer Seifenschale oder aber mit einem Metallstück über ein großes Blech schürft. XYZ geht es um die Variation von Parametern, die man beim Hören zunächst für inkongruent hält, um die allmähliche Verlängerung der Zeiteinheiten durch auditiv zusammengesetzte Taktmaße, um die Auflösung der Ensemble-Zeit. |
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Musikkritik
zu einem Konzert bei den Musiktagen Donaueschingen 2000, aus einem deutschen Feuilleton |
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| © Rolf Langebartels, Berlin 2000 |